Bio

Biografie Phil Bates

Ich habe mit 11 Jahren angefangen Gitarre zu spielen. Meine erste Band hatte keinen Namen und probte im Wilnecote Youth Club. Ich spielte Bassgitarre, eine rote Vox Bass. Wir spielten Shadows, Beatles usw.

Als ich so um die 12 Jahre alt war, habe ich meine erste Band gegründet mit dem Namen The Wild Four. Aber kurz darauf änderte ich den Namen in The Teenbeats, weil wir nicht wirklich wild waren und nicht immer zu viert spielten weil einer der Gitarristen oft nicht erschien bei einem Auftritt.

Anfangs spielten wir die klassischen 60er Jahre Songs von den Beatles, The Searchers, The Kinks und The Stones. Jedoch so um 1967/68 fingen wir an, was damals progressive Musik genannt wurde,  Hendrix, Cream, Canned Heat und die frühere Musik von Deep Purple usw. zu spielen. Sogar Auftritte in den Working Men‘s Clubs beinhalteten dass wir Lautsprecherattrappen kaputt schlugen und die  Cymbals vom Schlagzeuger in Brand steckten. Wir waren ein Risiko für die Gesundheit und Sicherheit! Ich fing auch an Hendrix nach zu ahmen, dadurch dass ich meine Gitarre mit den Zähnen bespielte... Idiot der ich war! Ich habe meine Frontzähne zerstört und habe so meine Bedenken ob Jimi jemals die Seiten mit den Zähnen berührte sondern heimlich mit Seine Hand hämmerte.

The Teenbeats hörte auf zu existieren als die Bandmitglieder in dem Alter kamen wo sie zu arbeiten anfingen und den Alkohol und den Mädels entdeckten. Meine nächste Band war (ich fand das zumindest) eins der besten Bands von Tamworth, genannt „Source of Power“.  Ich war schwer beeindruckt weil sie die besten Instrumente hatten von allen Lokalen Bands. Schade war nur das sie auch mit dem besten Material nicht gut spielten. Vielleicht war ich geblendet von dem doppelten Rogers Schlagzeug, den glänzenden neuen kirschroten Gibson SG den der Gitarrist hatte und die Vox Continental Orgel und das großartige Soundsystem. Als ich tatsächlich bei der Band angefangen hatte und wir zu proben und spielen anfingen stellte sich heraus dass es schreckliche Musiker waren. Aber nun ja, ich war damals 15/16 und habe mich blenden lassen durch Äußerlichkeiten.  Danach war ich Mitglied in der eigenartigen und experimentellen „Lichfield Band“. Nigel spielte seine selbstgeschriebene bluesy Musik und wir hatten zugleich musikalische Ambitionen in Richtung Jazz. Es hat alles in allem nicht lange gedauert. Jahre später, als ich ‘Spinal Tap’ das Bassgitarre Jazz Odyssee spielen sah musste ich denken an Nigel Parker.

Als ich 16 war arbeitete ich im Ringway Music Musikladen in Birmingham. Da begegnete ich viele Bands und Musiker. Durch meine Arbeit kam ich zur Wolverhampton Heavy Metal Band ‘Jug’ und spielte da die Bassgitarre. Ich habe immer noch eine Schwäche für den Bass. Wir hatten viele Auftritte in der Black Country und eine Zahl nennenswerte Auftritte in den Electric Gardens in Glasgow als Begleitgruppe für Bands wie Slade, Status Quo, Mungo Jerry und Sensationell Alex Harvey Band. Dies war eine wilde Zeit und wir haben da eine Reihe von fantastischen Auftritten gehabt.

Es war das Erste mal das ich für Größeres Publikum spielte. Samstagsabends waren mindestens 1000 Leute im Saal. Ich lebte meinen Rocktraum mit meinen langen Haaren und sang ‘Big Black Dog‘ und ‘Natural Born Boogie’ von Humbe Pie. Ich aß mein erstes indische Curry in Glasgow und erlebte noch eine Vielzahl memorable erste Male. 

Bedauerlich genug war dieser Lebensstiel nicht die richtige für meine Gesundheit. Ich arbeitete  5 Tage die Woche und spielte an so vielen Abenden wie möglich und nachdem ich zusammengebrochen war musste ich Jug leider verlassen.
Was nun folgte war eine Total unerwartete Änderung in meine musikalische Richtung.

In 1970 hatte ich die Heavy Metal Band Jug verlassen und kam bei einer Kabaret/Folk gruppe Enigma, wo alles so locker basiert war auf den New Seekers. Eine nette und anständige Familienunterhaltung und Lichtjahre entfernt von Electric Gardens. Sogar ich war überrascht über mein Entschluss aber ich muss ehrlich gestehen dass die Tatsache dass sie einen Plattenvertrag hatten mit Morgan Music in London, meine Entscheidung beeinflusst hat. Zudem hatten sie Zugang zu den Morgan Studios in Willesden High Road, damals eins der besten Studios in London.

Das war meine erste echte Erfahrung in einem Studio und die Chance einige selbst geschriebene Songs aufzunehmen war wie ein Bonus. Ich schrieb zusammen mit einigen anderen Bandmitgliedern eine Reihe von Tracks, aber konnte auch meine ersten zwei selbstgeschriebene Kompositionen  ‘Wouldnt it be nice’ und ‘Season of Sunshine’ aufzeichnen mit professionellen Gastmusikern, Streicher usw. Leider hat das alles zu nichts geführt außer eine Begegnung mit Joy Strachan mit dem ich nach 40 Jahren noch immer befreundet bin.

Auch spielte ich regelmäßig in Birmingham’s erstem Bierkeller in Needless Alley. Hier passierten wilde Sachen weil Brummies, die an großen Mengen Biertrinken gewohnt waren, nicht das viel stärkere Deutsche Löwenbräu Bier gewohnt waren. Wir spielten Deutsche Humpapa musik aber unser Akkordeonspieler war wie ein Rebell und er fing an jazzier und mehr Rocksongs im Repertoire einzubauen. Auch dies war eine gute Musikausbildung, aber ich verabschiedete mich als man von uns erwartete dass wir in Lederhosen auftraten.

In diesem Zeitraum transformierte Enigma zu Quill und machte eine lachhafte Platte namens ‘Spent the Rent’ beim Parlophone Label. (Ich sah dies als Vorzeichen weil das Parlophone Label das Label war meiner all-time favorite Band The Beatles ).

Quill war eine ziemlich erneuernde Band weil manchmal eine Geige, Ukelele und Mandoline benutzt wurden. Wir waren ziemlich populär im live Circuit, unsere Platten wurden jedoch nicht gekauft. Ein Vorteil war, dass ich in 1973 Die DDR besuchte. Wir absolvierten eine 12-tägige Tour in diesem kommunistischen Land, als Bestandteil eines internationalen Jugendfestivals. Ich konnte mich damals nicht realisieren dass dies der Anfang einer langen Beziehung mit Deutschland und ins Besondere mit Berlin sein würde.  Es war eine wunderbare Tour mit als einigem Minuspunkt, dass ich schon am Anfang sehr krank wurde, nachdem ein Paar lokale Jugendliche mich eingeladen hatten auf ein Lokal berüchtigtes (und gefährliches) Korn. Ich habe mich die ganze Tour schlecht gefühlt und sogar noch lange Zeit danach. Ich wurde vorgewarnt aber ja, ich war 19 und das war was man tat in dem Alter.

Quill bekam die Chance ‘Billy, don’t be a hero’ auf zu nehmen aber dieses Angebot wurde abgeschlagen weil einige Bandmitglieder sich konzentrieren wollten auf originales Material. Diese Nummer wurde ein Hit für Paper Lace. Ok, es war eine Drache von einer Schallplatte, aber ich wollte gerne einen Hit, damit wir die Band auf eine andere Ebene präsentieren konnten. Ich hatte nicht das Gefühl das Eigenmaterial der Band sei ausreichend genug um Erfolg damit zu haben. Ich verließ die Band in 1974 damit ich mich konzentrieren konnte auf mein Songwriting. 

In 1974 bekam ich die Chance Bass zu spielen für Duane Eddy während Seiner UK Tour. Duane war zu dieser Zeit nicht unbedingt der Bonbon des Monats. Wir mussten fast jeden Abend zwei Auftritte machen. Eine früher Auftritt in einem Club und ein später Auftritt (manchmal sehr weit weg) in einem Nachtclub. Wir hatten keine Roadies und mussten also alles selbst aufbauen und nach dem Auftritt mussten wir wieder abbauen, egal wie spät es geworden war. Es gab auch kein Budget für Hotelübernachtungen, wir mussten dann im Wagen schlafen wenn wir zu weit von Birmingham entfernt waren für eine Rückfahrt. Am nächsten Tag machten wir das gleiche nochmal. Von wegen Luxus!?!?

In 1974 unterschrieb ich auch einen Solovertrag bei Spark Records und Southern Music. Und wieder durfte ich einige eigene Songs aufzeichnen mit Gastmusiker und Streicher aber diese Zeit brachte mir nur 1 Single unter den fantasielosen Namen Billy Bates. Es war eine Art Gilbert O’Sullivan Nachahmung mit den Titel ‘Mr Hand me Down’ der aber im Radio gespielt wurde.

Auch bekam ich den Auftrag eine Kinderschallplatte mit den Titel ‘We love Bengy the Bear’zu schreiben und aufzuzeichnen. Auch diese Schalplatte wurde ziemlich viel gespielt, aber sah eigentlich zu sehr nach den Wombles aus.

Tontechniker bei Southern Music war ein Mann mit Namen Colin Thurston, er wurde später ein erfolgreicher Plattenproduzent, und arbeitete viel mit Duran Duran, Human League, Kajagoogoo und vielen anderen. Wir haben zusammen sehr viel Zeit verbracht in den 8-Track Keller Studio von Southern Music wo wir ganze Wochenenden damit beschäftigt waren Beatle Tracks zu kreieren, Aufzeichnen von Original Material usw. Eigentlich lernten wir einfach unser Fach. Er hat sein Fach deutlich besser gelernt als ich, er wurde davon reich und berühmt. Aber es war eine gute Zeit. Colin war eine ausgefallene Person aber sehr talentiert. Ich habe viel von ihm gelernt. Wir spielten alle Instrumente selbst, dadurch spielte ich sowohl Schlagzeug, als Hammond orgel, Bass und Gitarre auf diesen Tracks.

1975 wurde die Single ‘Take to the mountains’ veröffentlicht und wieder unter dem beschämenden Namen „Billy Bates Company“ und in 1976 eine doppelte A Seiten Single bei BBC Records.  Zwei Beatle Songs, ‘Come Together’ und ‘Dear Prudence’, unter den Namen Graffiti. Graffiti , waren eigentlich ich selbst,  Colin Thurston, Colin Hewnison (spielte später bei Trickster) und  Wombles Schlagzeuger, Morgan Kent.

Auch jetzt wieder wurden beide Singles ziemlich viel gespielt von BBC Radio, und bekamen wir eine lobende Beurteilung in the Melody Maker- Verkauf ? Leider nein.  Ich wurde gefragt teil zu nehmen an einer BBC Fernsehreihe wo ich mit der Band Songs singen und noch andere Sachen machen sollten aber der Plan scheiterte wie eine Nachtkerze, mein Traumleben als TV Star ist leider einen frühen Tod gestorben. Cést la vie.

In den Siebzigern habe ich in der Londoner Plattenszene viele Gastauftritte gespielt als Girarrist und Sänger und auch als Tontechniker. Ich spielte auf diverse Billy Ocean Tracks, machte die musik der JeansOn  Fernsehwerbung und Jingles in den großen Studios von London, Advision and Abbey Road. Und obwohl ich immer ein Sozialist gewesen bin wurde ich nie ein großer Gewerkschaftsmann und sicherlich nicht von the Music Union die damals wenig geleistet hat um die Rockmusiker zu helfen, zu schützen oder deren Interessen zu betreuen. Das war der Grund dass ich viele Gastauftritte gemacht habe für weniger als das Gewerkschaftlohn. Das machte es für andere wohl interessanter um mich zu buchen.

Trickster wurde 1976 formiert aus eine Band die 12 Monate in einem Restaurant in Picadilly Circus London spielte. Die Gruppe bestand aus: ich selbst - Gitarre/lead Gesang, Colin Hewinson – keyboards/Gesang, Mike Sheppard – Bass, Gitarre Gesang, Paul Elliot – Schlagzeug.

Unser erster Plattenvertrag war mit United Artists – erste Single ‘To Flyaway’. Erstes Album, ‘Find the Lady’ aufgezeichnet im Rockfield Studio in Monmouth. Produziert von dem legendarischen Produzenten der inzwischen verstorbenen Martin Rushent. Nach der Aufzeichnung dieses Albums unterschrieben wir bei Jet Records, Das Label von ELO, Roy Wood usw.

Das erste Album ‘Find the Lady’ wurde 1978 veröffentlicht. Das Management von Trickster wurde vom berühmten Don Arden übernommen. Wir haben das Vorprogramm für unterschiedliche Künstler gespielt wie zB., John Miles und Smokie.

Durch unsere Jet Records/Don Arden Verbindung wurden wir gewählt um im Vorprogramm von ELO zu spielen bei deren 1978 ‘Out of the Blue’ Spaceship World Tour. Während dem Amerikanischen Teil der Tour, brach Trickster in sich zusammen durch Drogenmisbrauch, Ego’s und den Wahnvorstellungen die man hatte über Rock‘n Roll und alles was damit zu tun hatte.  Superstarmanieren und überflüssiger Gebrauch von schlechtem, und vornämlich von Mike Sheppard, der die Band kurz vor dem Ende der Tour verließ.

‘If that’s the way the feeling takes you’ war ein Mini-Hit in den USA.

1979, kamen die sehr talentierten Sänger/Gitarrist/Liederschreiber Mike Groth und  John Fincham als Bassgitarrist und Sänger dazu.

Das zweite Album ‘Back to Zero’ (wir produzierten es selbst), wurde 1979 veröffentlicht.  'I’m Satisfied’ war ein kleiner Hit und wurde viel im Radio gespielt. Aber Jet Records fasste den Beschluss (in ihrer zweifelhaften Weisheit) um die siebte Single von  ELO’s Out of the Blue zu fördern anstatt von I’m Satisfied.

Auch waren wir 1979 das Vorprogramm für Boston’s Europäische Tour. Die Bandmitglieder waren wirklich nette Jungs, sicher auch der leider schon verstorbene Leadsänger Brad Delp.

In 1980 wurde Trickster von Jet Records ohne wenn und aber entsorgt. Wir hatten schon Demos und sechs Masters aufgezeichnet für unser drittes Album. Don Arden war damit nicht einverstanden und dies hatte als Ergebnis dass wir Jet Records, inzwischen schon ausgewandert nach Amerika, vor Gericht schleppen mussten. Man empfahl uns damals es nicht zu machen weil es uns, obwohl wir gewinnen würden ein Vermögen kosten würde (und das hatten wir nicht) und es viel länger dauern würde als de 2 Jahre die wir laut Vertrag noch hätten. Also haben wir in den sauren Apfel gebissen, uns getrennt und haben angefangen unsere eigenen Sachen zu machen.

RCA hatte Interesse daran Trickster unter Vertag zu nehmen aber wollten nicht eingehen auf die absurden Anforderungen und Bedingungen von Arden. Unterschiedliche Songwriter Projekte mit Colin Hewinson und Mike Groth führten zu nichts.

Während 1980/81 arbeitete ich einige male als Techniker für den Produzenten Coin Thurston. Ich war bei den ersten Aufnahmen von Duran Duran im Abbey Road Studio 2 dabei.

1981 kam mein geliebter Bruder David (Basher) um bei einem Verkehrsunfall und ich bin zurückgekehrt zu den Midlands damit ich meinen Eltern näher sein konnte.

Ende 1980 kam ich wieder zu Quill und hier begegnete ich meine Frau Jo. In 1983 verließ Quill und  gründete Don’t Panic zusammen mit Jo. Wir beschäftigten uns hauptsächlich mit Texte schreiben und aufzeichnen in unserem eigenem Studio daheim. Wir waren nicht sehr erfolgreich unterschieben aber trotzdem einen Publishingdeal mit RCA/Arista in Los Angeles.

1987 bekamen wir die Chance für zwei Monate mit eine Band im Metropolitan Hotel in Dubai zu spielen. Mai 1987 waren wir zurück in England. Jo und ich reisten im November 1987 zum Plaza Hotel in Dubai, als Teil der Band Arena. Nachdem Anfang 1988 dieser Vertrag abgelaufen war, haben Jo und ich uns entschlossen in Dubai zu bleiben was der Anfang einer sehr langen glücklichen Zeit als Duo im Ramada Hotel war. In 1989/90 wechselten wir zum Le Meridien in Abu Dhabi, zuerst als Duo, später als Manager des Carousel Nightclubs. Wir waren zudem Co-Host bei einer wöchentlichen Radiosendung des Capital Radio, Abu Dhabi.

Don’t Panic war in 1990 wieder zurück im Ramada aber nur für eine kurze Zeit weil der erste Golfkrieg ausbrach und wir im August, anders als unser Name versprach, in Panik nach England zurückkehrten.

Unsere tolle und geliebte Tochter Rosie wurde 1991 geboren. Nach unsere Rückkehr in England gingen wir wohnen in Malvern und während 1991/93 arbeitete ich viel als Solist in Worchester. Ich schrieb auf viele Radio Erkennungstunes und sang in den Old Smithy, Worcester und für BRMB in Birmingham. Im Laufe dieser Zeit im Old Smithy befasste ich mich mit dem Schreiben und aufzeichnen des Albums ‘Power’ der Band Atlantic. Dieses Album wurde sehr gut angenommen war aber kein Kommerziell gesehen kein Erfolg. Ich wurde vom Classic Rock Zeitschrift als einer der Top Vokalisten der UK ernannt wegen mein Beitrag an dieses Album.

Tijdens deze periode werkte ik veel voor de Worcestershire Education Services en gaf daar instrumental workshops, songwriting workshops en educatie projecten, en schreef de muziek voor verschillende dansprojecten.

Unsere zweite, Tolle und geliebte, Tochter Sarah wurde in 1993 geboren. Ende 1992 begegnete ich einen alten Freund aus der ELO/Jet Records Ära, Kelly Groucott, und er fragte mich ob ich nicht Lust hatte mit zu machen mit ELO Part 2, ein Projekt auf die Beine gestellt von Bev Bevan nachdem Jeff Lynne sich entschlossen hatte seine ELO Karriere nicht weiter zu führen. Von 1993 bis 1999 haben wir viele Tours gemacht….sehr viele Tours in den USA, Argentinien, Brasilien, Chili, Peru, Canada, UK, Deutschland, Polen tschechische Republik, die 3 Baltischen Staaten, Süd Afrika, Dubai, Australien, Neu Seeland, Singapur, Skandinavien.....Ich haben bestimmt welche vergessen auf zu listen.

In 1994 Veröffentlichten wir das Album ‘Moment of Truth’. Das Album war kein überwältigenden Erfolg und ich hoffe dass das nicht dadurch verursacht wurde dass ich die Mehrzahl der Nummern  geschrieben habe, Man weiß nie! Das Album ‘live’ wurde aufgezeichnet während der 1995 ‘One Night’ Tour in Australien und veröffentlicht in 1995. Ich war der Co-Producer und Co-Mixer von diesem Album zusammen mit Chris Tsangerides in Trinidad ....ich verpasste dadurch sogar zu Hause das 1995 FA Cup Endspiel. Also anstatt umgeben zu sein von leeren Bierdosen, Chipstüten usw. Hockte ich alleine in einem fremden Land und fühlte mich grantig und einsam während ich das Album zu Ende brachte. Von jedem der sich mit diesem Album befasste war ich derjenige der am fleißigsten und längsten gearbeitet hat und dies wurde nicht von jedem geschätzt, belohnt oder anerkannt. Chris und ich haben sehr hart daran gearbeitet das Album gut klingen zu lassen (und ehrlich gesagt, klings es nicht hervorragend ?) nachdem  Stefan Galfas, der für alle Tonaufnahmen verantwortlich war, gänzlich versagte im Aufzeichnungsprozess in Melbourne. Aber wohl die Frechheit besitzen sich selbst den Executive Producer zu nennen! Ich werde mich nicht weiter äußern über was ich von Galfas halte weil ich dann angeklagt werden kann wegen Verleumdung, aber es wird eine Zeit kommen wo es mir egal ist, aber wahrscheinlich wird das dann keiner mehr interessieren.

Während meine Zeit mit ELO Part 2 brachte ich auch zwei solo CDs heraus; ‘Naked’ in 1996 und  Agony and Ecstasy’ in 1998. Auch habe ich einige Solotours absolviert in 1996/7/8 in UK und Deutschland wo manchmal Mik Kaminski an teilnahm.

Nach 6 Jahren mit der Band getourt zu haben hatte ich da ordentlich die Nase voll um so oft nicht bei meiner Familie sein zu können und nicht großartig bezahlt wurde als Ausgleich um meine Töchter nicht aufwachsen zu sehen.  Also verliess ich ELO Part2 in 1999.

Ich habe mich kurze Zeit beteiligt an the Eleanor Rigby Experience, machte zwei Tours in 1999 und 2000 und veröffentlichte 1999 ein Album. Es war eine nicht so gewaltige Erfahrung aber ich hatte auf jeden Fall mit Clive Bunker gearbeitet. Clive Bunker war der original Schlagzeuger von Jethro Tull, ein hervorragender Schlagzeuger und ein ganz netter typ.

1999 fing ich einen BA Honours Studium an, an der Universität in Wales, Lampeter. Ich muss wirklich sagen dass meine 4 Studiumsjahre eine der glücklichsten Zeiten aus meinem Leben war und ich hatte einen anständigen Grat von 2:1, was nicht schlecht ist für eine Dummkopf so wie man mich früher in der Schule nannte. Und auch nicht schlecht für einen ‘greasy dago’ . Verzeihung, ich möchte niemanden beleidigen aber das war eins der „lieben“ Namen die mir vom Schulleiter gegeben wurde.

Während meinem Studium hatte ich mehrere Jobs. Ich machte noch immer Soloauftritte und manchmal ein Auftritt mit Jo aber ich habe auch eine Zeit lang Bücher verkauft, ich hatte meine eigene Buchverkaufsecke in einem großen Laden. Ich habe in einem Callcenter gearbeitet wo ich ohne viel Erfolg versucht habe Nachschulungen zu vertreiben an Schüler die auf Orientierungsstufe extra Hilfe brauchten. Ich gab auch Workshops in Musik, Songwriting und Band probe in Herefordshire und Shropshire und gab einige Gitarrenstunden. Jedoch bin ich leider eine nicht allzu guter Gitarrenlehrer.

Nachdem ich mein Titel geschafft hatte in 2003 habe ich sofort angefangen Welsh Geschichte an erstjahrs Studenten des Studiums zu unterrichten, welche ich selbst gerade absolviert hatte, bis die Musik mich wieder gerufen hat.

Ich wurde von einem Freund, der Deutsche Promoter Ernst Albrecht Scholz, angerufen der mir angeboten hat ein Projekt zu erstellen, basiert auf der Musik von ELO und so wurde ELB (Electric Light Band) gebildet. In 2003 veröffentlichte ich auch ‘Alter Ego’, ein Album basiert auf Lieder und Ideen die ich während mein Studium entwickelte. Ich hatte in den vergangenen 5 Jahren nicht wirklich Songs geschrieben, aber diese Lieder und Aufzeichnungen waren eine gute alternative Therapie für die Studiumsjahre und alle Jobs die ich gleichzeitig gehabt hatte. Später in diesem Jahr rief Bev Bevan mich an und ich wurde Mitglied der Bev Bevan Band mit mich selbst als Gitarrist/Gesang- Bev Bevan – Schlagzeug, Neil Lockwood – Keys/Gesang und Phil Tree - Bass/Gesang.  Nachdem deutlich wurde dass die Bev Bevan Band nicht viel arbeiten würde änderten wir den Namen in Bev Bevan’s Move. Wir verabschiedeten uns vom Rock/Blues Repertoire und spielten mehr Move Songs. Wir machten eine ordentliche Zahl von Auftritten in den Midlands und einige UK Tours aber konnten nicht wirklich die Welt auf dem Kopf stellen. Im Laufe dieses Zeitraums  wurde die Band gefragt teil zu nehmen an einem nostalgischen Look Book der Musikszene in den 60ern in Birmingham, eine Art von Stageshow mit den Namen ‘Brum Rocked’. Hieran spielten eine Auswahl an Brummi Musikern aus der Vergangenheit mit und obwohl ein großer Hit beim Publikum war es musikalisch gesehen ein riesiges Chaos.

Mein vierter solo CD,‘One Sky’ wurde 2005 veröffentlicht.

In 2007 kam ich zusammen mit einigen Freunden des  ELO Part2 in the Orchestra. Zwischen 2007 und 2011, als ich die Band verließ, machten wir Tours in England, Deutschland, Polen, Ukraine, Siberien, Rußland, dem Baltikum, Tschechien, Skaninavien und einige Auftritte in den US.

In 2007 veröffentlichte ich eine Art ‘Best of ...’, mein  4 solo CD’s und ein Album mit Namen ‘Retrospektiv’.

In einen Versuch mich selbst zu befreien vom ELO-madness, gründete ich mit Mik Kaminski und Tina McBain in 2009 Beatles, Blues and Blue Violin. Wir machten zwischen 2009 und 2011 vier Uk Tours die unterschiedlich waren in Länge und Erfolg.  Mik Kaminski und ich machten 2011 auch 2 Tours in Deutschland unter den Namen  ‘Blue Violin’.

Das BBBV Album wurde in 2010 aufgezeichnet und veröffentlicht. Auch beschäftigte ich mich 2010 mit einem Projekt namens Wheels of Fire mit :- Clive Bunker - Schlagzeug, Mark Stanway - Keys und Brian Badhams - Bass / Gesang. In diesem Projekt sang die Band Songs von Clapton, Hendrix, Beck, Led Zeppelin, Free, Gary More, Peter Green usw. ....musikalisch gesehen war diese Projekt mein Favorit aber es klappte nicht. Vielleicht weil wir auch andere Verpflichtungen hatten mit unseren anderen Bands und Projekte und uns nicht für die vollen Hundert Prozent einsetzen konnten.

2011 verließ ich the Orchestra und fing mit den Deutschen Projekten - ELO Klassik und Music of ELO – an. ELO Klassik ist eine 10 Köpfige Band inklusive ein Streicherquartet und mit meiner Frau Jo auf keyboard und Gesang. The Music of ELO wird mit 6 Leuten gemacht : Ich selbst Gitarre /Gesang, Ralf Vornberger – Bass/Gesang, Joanna Bates – Keys/Gesang, Eric Herrold – Keys, Chris Evans – Schlagzeug und Susan Filep, die schon seit 2006 bei mir ist als Violistin.

Zwischen 2011 und 2013 haben wir eine Ausgedehte Tour gemacht in Deutschland, Polen , Österreich, die Schweiz und die Tschechische Republik.

Für 2014 sind Tours geplant nach Süd Afrika, Rußland und Auftritte in England, Niederlande und Skandinavien.

In 2013 fingen wir auch the Phil Bates Trio an. Dies ist ein  akustisches Projekt mit Joanna Bates und  Susan Filep wo wir akustische Arrangemente spielen von ELO und auch Klassiker von The Beatles, Stevie Wonder, Jimi Hendrix und keltische und Ungarische Stücke.

Quelle: Phil Bates

Übersetzung:  Jeroen Rook / Henk Rook

 

 

© 2016 Phil Bates